Blitzschutz

Installation, Wartung & Überprüfung von Blitzableitern

Industriekletterer bei Wartung von Blitzschutz auf Hochhaus
Installation & Wartung von Blitzschutz - mit unseren Industriekletterern am Seil schnell und unkompliziert

Der Blitz schlägt ein – meist ein unangenehmes Szenario für alle Beteiligten.

Die Installation Ihres Blitzableiters ist mit unseren Industriekletterern schnell und unkompliziert und kann an jeder beliebigen Stelle durchgeführt werden.

Ob Prüfung und Wartung Ihres Blitzschutzes, Messung des Leitungswiderstands des Blitzableiter-Systems, Montage oder Reparatur – unsere Höhenarbeiter kennen sich mit Blitzschutzanlagen aus.

Da Sie sicher nicht immer die Zeit haben, sich über alle aktuellen Gesetzesänderungen auf dem Laufenden zu halten, informieren wir Sie außerdem auch über alle rechtlichen Vorschriften, die es im Bereich Blitzschutz in verschiedenen Situationen einzuhalten gibt.

Wann ist eine Blitzschutzanlage nötig oder sogar vorgeschrieben?

Blitzschutzsysteme werden in folgenden Fällen installiert:

  • Als Voraussetzung für eine Gebäudeversicherung:
    Die Versicherung fordert den Nachweis eines Blitzschutzes am Gebäude, um einen Vertrag mit Ihnen einzugehen.
  • Die Baugenehmigung fordert einen Blitzschutz
  • Die Landesbauordnung fordert eine Blitzschutzanlage
  • Auf Wunsch des Kunden

Wie funktioniert ein Blitzschutz?

Höhenarbeiter am Seil auf einem Dach bei der Montage von Blitzableitern
Höhenarbeiter bei der Montage von Blitzableitern

Ein Blitzschutzsystem unterteilt sich in einen äußeren und einen inneren Blitzschutz.

Der äußere Blitzschutz soll das Gebäude vor einem direkten Blitzeinschlag schützen. Er besteht aus einer Fangeinrichtung und einer Blitzableitung. Die Fangeinrichtung fängt im Idealfall den Blitzstrom ein und leitet den Strom dann über den Blitzableiter am Gebäude vorbei ab.

Sollte der äußere Blitzschutz versagen und der Blitz ins Haus einschlagen, so kommt der innere Blitzschutz zum Einsatz. Dieser schützt das Gebäude vor Überspannungen.

Zu einer Überspannung kann es nicht nur kommen, wenn der Blitz direkt ins Haus einschlägt, sondern z.B. auch, wenn der Blitz ins Energie- oder Telekommunikationsnetz einschlägt.

Daher sind sowohl der äußere als auch der innere Blitzschutz richtig und wichtig.

Blitzableiter an Kirchen und Türmen

Kirchen sind oftmals die höchsten Gebäude in Dörfern oder Städten und daher bevorzugtes Ziel für Blitzeinschläge. Der kulturhistorische Wert einer Kirche sowie die Tatsache, dass sich häufig große Menschenansammlungen in Kirchen aufhalten, machen Blitzschutzanlagen an Kirchen unbedingt notwendig.

Gerade bei Arbeiten an Kirchen und Kirchtürmen ist unsere Seilzugangstechnik von großem Vorteil. Unsere Industriekletterer sind Profis in der Höhenarbeit und können Ihnen unnötige Mehrkosten durch Arbeitsbühnen oder Gerüste ersparen.

Normen zum Überspannungsschutz

DIN VDE 0100-443: Was ist neu?

Überspannungsschutz in allen neu geplanten Gebäuden ist nun verpflichtend

Seit 1. Oktober 2016 muss in allen geplanten Gebäuden – auch im Wohnungsbau – Überspannungsschutz installiert werden, wenn Überspannungen Auswirkungen haben können auf:

  • Ansammlungen von mehreren Personen, z.B. in großen Wohngebäuden, Bürokomplexen, Kindergärten oder Schulen.
  • Einzelpersonen, z.B. in Wohngebäuden, wenn in diesen Gebäuden Betriebsmittel der Überspannungskategorie I oder II installiert werden. Derartige Betriebsmittel können z.B. elektrische Haushaltsgeräte oder Werkzeuge sein.

Eigenerzeugte Schaltüberspannungen von Betriebsmitteln werden berücksichtigt

Bis 2016 waren nur Schutzmaßnahmen für Überspannungen verpflichtend, die von außen über die Netzversorgung auftreten können. Nun werden auch die durch das Betriebsmittel selbst erzeugten Schaltüberspannungen berücksichtigt. Solche Überspannungen können z.B. durch folgende Schaltungen verursacht werden:

  • Schaltung hoher induktiver Lasten, wie z.B. Klimaanlagen
  • Zuschalten eines Strom-Generators
  • Schaltung hoher Lastströme, wie Durchlauferhitzer

Schutzpflicht bei Freileitungsversorgung

Unabhängig von der Anzahl der Gewittertage (bisherige Regelung) muss nun bei einem Freileitungsnetz obligatorisch ein Überspannungsschutz installiert werden.

DIN VDE 0100-534: Was ist neu?

Einbauort des Überspannungsschutzes

Bei der Installation des Überspannungsschutzes ist auf den Einbauort zu achten. Dieser sollte so nah wie möglich am Einspeisepunkt der elektrischen Anlage liegen, optimalerweise z.B. im unteren Anschlussraum des Zählerschrankes. In neuen Zählerschränken ist ein Sammelschienensystem vorhanden, auf der das Schutzgerät mit Aufrasttechnik montiert werden kann.

Schutzbereich von Überspannungsschutzgeräten

Neu ist, dass die Norm erstmals den wirksamen Schutzbereich von Überspannungsschutzgeräten berücksichtigt. Gemeint ist der maximal zulässige Abstand zwischen Überspannungsableiter und den zu schützenden Geräten, der 10 m Leitungslänge nicht übersteigen sollte.

Kann dieser vorgeschriebene Mindestabstand nicht eingehalten werden, muss ein zusätzlicher Überspannungsableiter so nah wie möglich am zu schützenden Gerät installiert werden.

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